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Vortag |
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Datum/Zeit |
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0,0050 € |
+0,00050 € |
+10,00 % |
22.04/16:23 |
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| ISIN |
WKN |
Jahreshoch |
Jahrestief |
| DE0006275001 |
627500 |
- € |
- € |
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KarstadtQuelle-Call eine Alternative 14.02.2007
HebelprodukteReport
Gablitz (aktiencheck.de AG) - Für die Experten von "HebelprodukteReport" ist der Call (ISIN DE000BN7YKT5 / WKN BN7YKT) von BNP Paribas eine gehebelte Alternative zum KarstadtQuelle-Aktienkauf (ISIN DE0006275001 / WKN 627500).
Der Kurs der KarstadtQuelle-Aktie habe auf die bevorstehende Fusion des britischen Pauschalreiseanbieters Mytravel mit Thomas Cook mit einem 5-prozentigen Kurssprung reagiert. Der Cook-Eigentümer KarstadtQuelle werde einen 52-prozentigen Kontrollanteil an dem Touristikkonzern, der unter der Bezeichnung Thomas Cook Group plc. auch an der Londoner Börse gehandelt werden solle, halten.
Wenn der Kurs der KarstadtQuelle-Aktie seine dynamische Aufwärtsbewegung prolongieren könne, dann könne mit dem präsentierten Call-Optionsschein, unter der Voraussetzung, dass die Aktie in einem Monat auf 30 Euro ansteigen werde - mit wesentlich geringerem Kapitaleinsatz, als zum Kauf der Aktie aufgewendet werden müsste - ein ähnlicher Ertrag wie mit dem Aktienkauf erzielt werden. Bei Erstellung dieses Beitrages habe die KarstadtQuelle-Aktie bei 27,22 Euro notiert.
Der BNP-Call-Optionschein auf die KarstadtQuelle-Aktie mit einem Strike bei 26 Euro werde beim Aktienkurs von 27,22 Euro mit 0,41 bis 0,42 Euro gehandelt. Bei einem Kursanstieg auf 30 Euro innerhalb des nächsten Monats werde der Wert dieses Calls etwa auf 0,60 Euro ansteigen.
Wer nun 100 Aktien kaufe und davon ausgehe, diese innerhalb eines Monats mit 30 Euro verkaufen zu können, werde - sofern sich diese Markterwartung erfülle - ohne Berücksichtigung der Transaktionskosten einen Ertrag von 278 Euro erzielen. Wer hingegen 1.635 Calls mit 0,42 Euro in sein Depot aufnehme, müsse anstatt der 2.722 Euro nur 686,70 Euro hinblättern. Bei einem Aktienkursanstieg auf 30 Euro werde der Preis der Optionsscheine ungefähr auf 0,59 Euro steigen. Ohne Berücksichtigung der Transaktionskosten, werde der Kauf von 1.635 Calls, genau wie bei der Veranlagung in der Aktie, einen Gewinn von 278 Euro erwirtschaften.
Sollte sich der Aktienkurs nicht wie erhofft entwickeln, dann werde man mit beiden Veranlagungsvarianten Verluste in Kauf nehmen müssen. Wenn der Aktienkurs beispielsweise im nächsten Monat auf 24 Euro einbreche, dann werde die Veranlagung in 100 Aktien einen Verlust in Höhe von 322 Euro verursachen.
Der Call werde bei einem Kursrückgang auf 24 Euro etwa 42,8% seines Wertes verlieren, um dann etwa bei 0,24 Euro zu notieren. Der Verkaufserlös von 392,4 Euro würde somit nur einem Verlust von 294,30 Euro gleichkommen und somit etwas geringer als beim Aktieninvestment ausfallen. Für Anleger, die diese oder eine ähnliche Marktmeinung teilen würden, spreche eigentlich nicht viel gegen den Einsatz des Hebelproduktes.
Für die Experten von "HebelprodukteReport" ist der Call von BNP Paribas eine gehebelte Alternative zum KarstadtQuelle-Aktienkauf. (Ausgabe 3 vom 13.02.07) (14.02.2007/oc/a/d)
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